Und schon ist es da,

das Tief „ANDREA„. Seit der vergangenen Nacht bläst es unbeschreiblich, schlimmer als „XYNTHIA“ vor ein paar Tagen hier durchzog. Das soll noch bis heute in die späten Abendstunden anhalten. Böen von 58-60 Knoten,  Wind konstant bei 9 Bft. Die Schiffe hier sind unaufhörlich in Bewegung. Wir liegen sicher, wenngleich unkomfortabel. Seegang hat sich aufgebaut, wie ich es  den ganzen Winter noch nicht gesehen habe! Das Meer wird durch die einfallenden Böen aufgepeitscht, alles ist nur noch durch einen Wasservorhang zu erahnen. Das Wetter spielt wirklich verrückt. Überraschenderweise haben wir noch Strom und damit auch WiFi – mal sehen, wie lange noch.

Mimosenblüte in Selimiye - fotografiert an einem schönen Tag
SE-Sturm 9-10 Bft., Böen bis 58 kn, 7./8.3.2010

15.30 Uhr: Anstatt, dass der Wind nachlässt, wird es immer schlimmer: Es sind mittlerweile Dimensionen, die an einen Orkan erinnern! Bin eben über den Pontoon geschossen, um bei Allen auf der Motoryacht einen grossen Langfender für das kleine Schiff vis-a-vis zu holen, das es fast zerschlägt am Steg. In Bruchteilen von Sekunden klatschnass, nur gebückt war ein Vorankommen und Zurückgehen möglich! Das ist nicht mehr feierlich! Sehr beängstigend, so langsam schleicht sich ein mulmiges Gefühl ein. Auch das Barometer fällt weiterhin, das passt nicht zu den Wetterberichten. Wann hört das auf?

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Autor: charismasegeln

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