Nissiros/Kos – Bilder

Gestern haben wir meine Lieblingsinsel Nissiros wieder verlassen und sind in einem schnellen Ritt hier auf Kos angekommen. Wo – wird nicht verraten! Der Ort ist einfach zu schön, der Hafen allerdings sehr klein, hat nicht genügend Platz für viele Schiffe. Das behalten wir für uns.

Hier haben wir nach mehr als zwei Jahren zufällig wieder ganz liebe Freunde getroffen, nämlich Bettina und Hans vom PINK PANTHER,  und mit ihnen zusammen einen schönen Abend verbracht. Heute nun wollen wir einen bekannten deutschen Discounter auf- und heimsuchen, haben uns für den Zweck gemeinsam ein Auto gemietet, damit wir auch ja genügend leckere Sachen einkaufen können!  

Hier vorab aber noch ein paar Bilder.

Das Procedere ist ja mittlerweile bekannt, ich sags trotzdem nochmal: Mit der Maus aufs Bild, kommt der Text und das Bild wird angehalten  – falls das jemand sehen will, alles klar?

 Übrigens: Wer auf das „SOCKEN-Logbuch“ wartet: Sie hat mir heute gesagt, dass sie momentan keine Lust hat, zu schreiben. Es sei viel zu heiss und die Umgebung viel zu interessant, nachdem sie wochenlang nicht von Bord kam, weil wir zu ihrem Schutz nur vor Anker lagen. Das geniesse sie jetzt. Man möge ihr das doch bitte gönnen. Sie würde sich wieder melden. In diesem Sinne

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Kevin sei Dank!

Endlich gibt es Bilder von unserer CHARISMA unter Segeln! Die folgenden Fotos sind beim Auslaufen aus Orhaniye gemacht und uns heute als Überraschungspaket von unserem Freund Kevin, NADINE, zugeschickt worden. Dabei hatte ich, als er mit seinem Beiboot auf uns zufuhr, ihm noch zugerufen, schade, dass Du keine Kamera dabei hast, dann hätten wir endlich mal Bilder vom Schiff. „Yeah“, sagte er, „what a pity, if I had known…“ der kleine Scherzkeks.

Nun aber Schluss mit dem Gerede – hier sind die Fotos

Testbesegelung bei Beaufort 6
Gross Reff 1, Fock, Klüver Reff 1

 

Ideal besegelt bei dieser Windstärke

Wir haben diese Besegelung sogar bis 7 Windstärken stehen lassen und hatten angenehmes und schnelles Segeln ohne viel Lage zu schieben!

Wenn man auf die Bilder klickt, werden sie in vergrössertem Maßstab dargestellt – für den, den die Segeltechnik im Detail interessiert.

Was soll ich sagen???

Es ist das Übliche: Die Mama hat wieder stundenlang telefoniert mit den Stöpseln auf den Ohren mit so einer Gaby in Griechenland, irgendwo in Kilada oder so. Der Papa ist mit dem Heinz vom Nachbarschiff  an Land gegangen, ein  Bier trinken. Dann hat die Mama festgestellt, dass da irgendwelche Schiffe zusammenhängen, hat getrötet, keiner hat es gehört, dann hat sie alle Lichter angemacht, kam immer noch keiner, hat sie geflucht (das habe ich genau gehört!!!), der Suchscheinwerfer, den sie eingesteckt hat, wobei sie ihren geliebten Klapperkasten ausgesteckt hat (Computer), hat nicht funktioniert, hat sie noch mehr geflucht, endlich kam einer, hat die Schiffe auseinander genommen, dann sind die wieder in die Kneipe, und jetzt ist Ruhe!  Aber dann klingelt das Telefon, und die telefoniert eine geschlagene Stunde lang!!! Ja, wo gibt es denn sowas??? Aber ich hab eine Möglichkeit gefunden, das zu unterbrechen, nämlich meine Toilette steht genau da, wo die Mama telefoniert. Und die habe ich benutzt. Und jetzt ist Ruhe!!!!! Aber jetzt muss ich trotzdem noch aufpassen, weil der Papa ist immer noch in der Kneipe. Und draussen wackelt alles noch fürchterlich.  Mal sehen, wann ich endlich mal zu meiner Nachtruhe komme bei den beiden. Die halten mich wirklich auf  Trab. Den Stundenlohn kann man gar nicht ausrechnen. Ich werde mich beschweren, das kann ich euch sagen! Sobald der Papa zurück ist. Falls ich dann noch wach bin…..

Sommer ohne Ende!!!

Wie gesagt: Der Sommer ist gekommen!  Und das mit Macht!  Die Temperaturen steigen unerbittlich, in den Buchten kann man beobachten, wie die ansässigen Schönen in ihren synthetischen Ganzkörperkondomen inklusive Haube ins Wasser steigen, sich dann im Sand wälzen, um, wenn das Ganze getrocknet hat, abends ins Auto zu steigen. Ich bekomme „Kreislauf“, alleine vom Zuschauen. Insgesamt gesehen geht das alles wieder viel zu schnell: Vergangene Woche noch in der Faserpelzjacke gesegelt, heute ist der Bikini zuviel.

Wir bewegen uns dieses Jahr langsam vorwärts, erstens, weil wir es nicht eilig haben, zweitens, weil wir, ausser für den Winter, keine konkreten Pläne haben. (Hätten wir schon, aber dafür fehlen ein paar Euronen momentan, um das zu hebeln). Heinz von der KIKAM ist uns heute nach Hayit Bükü gefolgt, schön, ihn wieder zu sehen. Erika und Hermann von der IKI haben uns in Richtung Symi vorgestern vorübergehend verlassen, um dort kräftig günstige Getränke einzukaufen. Das alles ist ja hier mittlerweile viel zu teuer geworden. Wer ein bisschen was im Kopf und wenig  im Geldbeutel hat, schaut, wo er sich günstig verproviantieren kann.

Hier wollen wir ein, zwei Tage bleiben, um dann zur Vulkaninsel zu segeln. Heute haben wir Poyras, also starken, trockenen Landwind aus Nord, den Rest der Woche gibt es Meltemi, der sich auch endlich eingependelt hat – dieses Jahr, wie alles, sehr viel später.  Socke sagt, sie schreibt heute kein Logbuch, es ist ihr zu heiss, sie mag schlafen auf dem Sprayhood, unter der Sonnenpersenning, wo sie einen richtig schönen Windkanal entdeckt hat, der ihr immer gute kühle Luft zufächelt. Was haben es Katzen schön! – Wir übrigens auch – man kann nicht wirklich laut jammern (…) In diesem Sinne

Endlich Sommer!!!

Nun scheint er wirklich gekommen zu sein: der Sommer! Hat dieses Jahr lange gedauert, das Klima stimmt nicht mehr. Gestern noch sind wir bei starkem Wind hierher nach Datca gekreuzt, Gewitter unterwegs, auch die Nacht hindurch starker Wind – bei unserem Anker allerdings kein Problem. Wir schlafen immer ruhig. Heute haben wir zum ersten Mal in diesem Jahr das Sonnendach aufgezogen und das am 10. Juni! Dieses Jahr ist alles anders. Haben hier auch alte Freunde wiedergetroffen, Erika und Hermann von der Iki, bleiben noch ein oder zwei Tage, wieder mal schön und günstig Lebensmittel einkaufen, dann geht es weiter. Ich persönlich „geniesse“ diesen Sommer allerdings sehr vorbehaltlich mit den ganzen familiären Problemen im Hintergrund, denen wir aber mehr oder weniger hilflos gegenüberstehen. Wessen Wille das ist, dass alles so kommt, wie es jetzt kommt, verstehe ich nicht ganz, falls da eine Logik dahinterstecken sollte. Aber wir wollen nicht zu philosophisch werden. Man muss es nehmen, wie es kommt – ändern können wir es leider nicht.

P.S.: 2 Stunden später: Schrieb ich nicht: derSommer ist da??? Nein, wieder Gewitter, Regentropfen, Blitz und Donner… wann wird das endlich. Die Wetterberichte sagen darüber nichts aus…..

Allergie

Ja, Leute, heute bin ich etwas geknickt. Man kann nicht immer gut drauf sein. Zuerst sind wir fürchterlich gesegelt mit viel Wind und noch mehr Seegang, das passt mir, wie ihr wisst, überhaupt nicht! Dann haben aber Mama und Papa die Richtung geändert und dann gings, vor allem, weil ich nach wie vor meine Bierpalette habe, wo ich mich zurückziehen kann.

Aber was ich nicht verstehe: Die haben eigentlich Besuch erwartet, die Mama und der Papa, und die kommen jetzt nicht, weil die Frau algerisch ist! Gegen Katzen! Gegen mich! Was haben die gegen mich, die kennen mich doch gar nicht? Ich bin doch immer ganz lieb, wenn fremde Leute auf meinem Schiff sind. Und was ist algerisch? oder wie das immer auch heisst. Ich verstehe das wirklich nicht. Die Mama ist nicht algerisch und der Papa auch nicht. Aber sie sagen, sie haben auch nicht das Stressleben in Deutschland, das jeden krank macht. So, ich muss jetzt erst einmal nachdenken, weil das beschäftigt mich schon sehr. Und das tut mir auch weh, denn ich habe auch eine Seele. Ich bin sogar sehr empfindlich, Leslie weiss das und andere auch, wir haben sogar auf Symi in Pedi eine Katze gefunden, die genauso aussieht, wie das Tschöppli von der Leslie.

Ich bin doch eine liebe Katze, oder nicht?

 Also, ich muss jetzt doch noch was sagen: Ich finds toll, dass die Mama und der Papa immer zu mir halten! Die würden mich nie weggeben! Weil, die sagen, Geldverdienen ist nicht alles und nicht um jeden Preis! Menschlichkeit ist viel wichtiger. Aber die haben ja auch vorgesorgt oder so, wenn die Besuch bekommen, dann macht das denen Spass, denn sonst würden die das nicht machen, haben die gesagt. Die sagen auch so komische Sachen wie: Luxus ist LEBEN und nicht immer nach noch mehr streben – mit welchem Ziel?? Aber das ist jetzt philosophisch, da können die sich drüber unterhalten, ich habe in Griechenland neues Leckerli bekommen und das will ich jetzt, da besteh ich drauf! Und zwar jetzt, sofort!