Saisonende – eher persönlich

Ja, heute ein eher persönlich gestalteter Logbucheintrag, nachdem ich die Fragmente meines Computers endlich wieder zur Verfügung habe – Bordkatze SOCKE hat ihn freigegeben! Fragmente deshalb, weil dieses Jahr Stück um Stück, Teil um Teil,  kaputtgeht. Tücken der Technik, die anscheinend die Garantiezeit 2 Jahre – siehe Digitalkamera – nur um Monate überlebt. Oder der Computer, dessen Screen schon vergangenen Dezember hinüber war, notdürftig für viel Geld repariert, jetzt ist auch die Tastatur am Ende! Gottseidank hat Hans, unser Nachbar, mir sein Keyboard inkl. Mouse verkauft, und ich kann arbeiten. Bin es aber gewohnt, Hochgeschwindigkeit zu schreiben, Rekord in meinem Berufsleben waren 420 A/’Min., das geht mit diesem „Tiefbohrsystem“ nicht. Mein Wunsch ist ein kleines Netbook, aber wie kriege ich das hierher nach Griechenland???? Die bekannten Provider stellen sich da quer, selbst bei Vorkasse. Natürlich habe ich Sonderwünsche, wie: Kein Vista, kein Windows 7, nein, mein XP  Prof. soll es sein! Bin einfach mittlerweile lernunwillig.  Muss auch nicht jeden Mist mitmachen. Aber die Tastatur macht mir echt Probleme, denn da kommen wir zum nächsten Punkt: Meine Steinbock-Krankheit: Nenn es Arthrose, Gelenkrheuma oder was weiss ich. Abhängig vom Wetter,  habe ich Schmerzen in den Gelenken, selbst nur beim Schreiben auf diesem „Hackbord“ (Entschuldigung, Hans, nicht böse gemeint).  Meine liebe Oma, die am gleichen Tag wie ich geboren ist, sehr schöne Briefe schrieb und eine gestochen scharfe Handschrift hatte, bis es nimmer ging, hatte dasselbe. Würdevoll, wie sie war,  hat sie alles delegiert im Laufe der Jahre, wobei ich ihre Briefe immer sehr vermisst habe. Nun ist mir klar, warum sie nichts mehr geschrieben hat.  Nur: Sie war 99 Jahre alt, als sie starb, ich bin erst 55, und merke schon, dass die Gelenke Probleme bereiten.

Ausserdem möchte ich logischerweise weiterhin segeln, das tun wir auch, aber,  – und damit kommen wir zum nächsten Thema: Ich hätte gerne das Revier verändert! Lange genug sind wir schon hier im Meltemi-Gebiet! Jetzt möchte ich ein anderes, ruhigeres, genauso grünes Revier in der nächsten Saison sehen, nämlich die westlichen und nördlichen Sporaden! Heisst: Euböa, hoch nach Skyros, Skopelos, Skiathos, danach Chalkidiki  – und danach sehen wir weiter.

Erstaunlich: Die Saison ist noch nicht vorbei, und schon macht man Pläne für das nächste Jahr. Nun, wir müssen nur noch den Skipper davon überzeugen, dass das das EINZIG RICHTIGE und WAHRE ist…..

In diesem Sinne

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Autor: charismasegeln

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1 Kommentar zu „Saisonende – eher persönlich“

  1. Hallo ihr beiden,
    Ihr kennt mich zwar noch nicht, aber was nicht ist kann ja noch werden.

    Wenn ich mir vorstelle in meinem Alter (55) mich auf dem kalten Mitteelmeer rumzuschlagen, würde ich schon davon allein Rheuma bekommen.

    Wie wäre es für euch den Winter im Roten Meer zu verbringen, da ist es im Durchschnitt 15 Grad wärmer.

    Die Wassertemperatur sinkt nicht unter 22 Grad Celsius, und in Marsa Alam oder südlicher kann man noch unberührte korallen erschnorcheln.

    Kenne mich dort unten etwas aus, da meine Mutter Ägyperin war (leider verstorben).

    Aber ich war im früheren Leben nicht Ramses und auch nicht Tutmosis, :-))

    Also ich wünsche euch beiden einen warmen Winter und bis die Tage

    el orance

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