Symi….

immer wieder ein Erlebnis! Nach einer stürmischen Fahrt sind wir heute am frühen Nachmittag hier in Symi-Stadt angekommen. Wind SE – aufbrisend vor dem Kap bis auf 7 Bft., nach dem Kap ruhig, zwischen der türkischen Küste und Symi wieder aufgebrist, diesmal stark böig, nach der Einfahrt in die grosse Bucht vor Symi-Stadt schwere Windfeger auf dem Wasser, Bedenken, ob man überhaupt in der Stadt liegen kann, bei starkem SE nicht ganz ungefährlich, wie ich vergangenen Winter auf einer „Butterfahrt“ hierher erleben durfte, der Skipper(nicht meiner) zog Kreise im Hafen, während wir im Sturmschritt einkauften, danach alles aufs Schiff warfen und wieder ablegten bei 45 Knoten Wind.
Nun liegen wir fest, zwar böig, aber einigermassen komfortabel.
Der „Mooring-Man“ Giorgios hat sich unheimlich gefreut, uns das erste Mal in diesem Jahr wiederzusehen! Anscheinend haben wir bei ihm einen Stein im Brett.
Nach dem Festmachen gleich Getränkevorräte ordern; wie immer ist um diese Uhrzeit nur die Oma im Laden, das macht aber nichts, das geht hier nämlich so: Auf einen Zettel schreiben, was und wieviel man haben möchte, den Schiffsnamen dazu, die Richtung anzeigen, wo das Schiff liegt – links oder rechts im Becken, alles klar! Preise weiss die Oma nicht, ich die diesjährigen auch noch nicht ganz genau, macht nichts. Kurz vor 17 Uhr wird die Ware ans Schiff geliefert, herzliche Begrüssung, man kennt sich, die Rechnung liegt bei und: das hat mich schon immer köstlich amüsiert: Egal, welcher Betrag, das Rausgeld, sowohl bis in die kleinste Münze, als auch in Scheinen, hat er immer dabei! Sowas nenne ich geschäftstüchtig.
Nicht zu vergessen beim Einkauf in „europäischen“ Gewässern: Meinen geliebten Danish Blue Schimmelkäse und den Allgäuer Emmentaler! Ohne die beiden geht gar nichts, sonst bekomm ich Entzugserscheinungen!
Auch für SOCKE war das ein Erlebnis : Nach drei Wochen vor Anker konnte sie heute erstmals wieder an Land, was sie auch kräftig ausgenutzt hat! Sobald sie hörte, wie die Passarelle an Land ging, war sie drauf und weg im nächsten Grünbeet!
Peter hatte sein Erfolgserlebnis auch, er war zu Fuss zur Tankstelle unterwegs, weil wir den Tankwagen hier zu Recht nicht trauen, da hat ihn Giorgios auf seinem Roller mitgenommen, was er mir beiläufig erzählte, als er kam, um die bescheidenen Hafengebühren zu kassieren.
Morgen geht es weiter nach Orhaniye, wo ich endlich meine Wäsche waschen lassen kann, die restliche Elektrik der Paneele installiert wird und wir am Donnerstag Besuch bekommen für eine Woche. In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal, dann auch wieder mit Bild, heute war Einreffen, Ausreffen angesagt, keine Zeit und Gelegenheit, die Kamera rauszuholen.

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Autor: charismasegeln

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