Es war ein schöner,

wenngleich auch anstrengender Törn durch die Kykladen, den wir in 7 Tagen hingelegt haben: Von Samos über Patmos-Dhonoussa-Naxos-Paros-Syros-Kithnos-Kea nach Lavrion an der griechischen Festlandsküste – insgesamt 220 Seemeilen! Wind reichlich, Seegang gleichfalls und oftmals eine starke Strömung aus Nord gegenan, die uns gezwungen hat, viel aufzukreuzen, obwohl wir einen Weg gewählt hatten, der dies eigentlich nicht erforderlich gemacht hätte! Viele Orte wiedererkannt, die wir lange nicht gesehen hatten, andere neu entdeckt wie z. B. das entzückende Örtchen Naxos mit seinen kleinen verwinkelten Gässchen, wo kein Moped Krach macht, kein Auto fahren kann, die Restaurants in wunderschönen Höfen und entlang der weiss gekalkten Gässchen zu finden sind! Noch niemals so etwas aussergewöhnlich Hübsches gesehen. Ein Umzug hier dürfte allerdings problematisch sein, da die Gässchen oftmals keine 2 m breit sind, zum Teil mit Gewölben versehen, wie gesagt, kein Auto fahren kann, schon gar nicht ein Möbelwagen! Vielleicht muss man da Selbstbauteile des bekannten schwedischen Möbelhauses kaufen….. In Lavrion angekommen – ein völlig anderes Bild! Lärm, Abgase, lautstarke Mopeds Tag und Nacht, alles sehr hektisch und laut. Das macht die Nähe zu Athen, für uns allerdings völlig ungewohnt, wo wir die Idylle der kleinen Inseln kennen und zu schätzen wissen. Dafür allerdings gute bis ausgezeichnete Einkaufsmöglichkeiten.
Nachdem unser Besuch von Bord gegangen ist, sind wir zum Kap Sounion gesegelt – da liegen wir nun, eingeweht bei Windstärke 8, wo wir doch dachten, dem Meltemi entflohen zu sein??? Und es soll noch gut 3 Tage so weitergehen. Verrückt

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