Sie leben 8 Monate von ihren Familien getrennt…

…ägyptische Fischer, die wir hier kennengelernt haben in den Tagen, die wir hier auf die Reparatur unserer Maschine warten. Weit weg von ihrer Heimat verdienen sie hier ihr Geld – und weit weg von ihren Familien. Sie leben bescheiden, oft zu viert oder fünft an Bord eines Fischerbootes, schicken alles, was sie verdienen, nach Hause. Ich habe mich mit ihnen vergangene Nacht unterhalten, soweit das möglich war, in dem bescheidenen Englisch, das einer von ihnen sprach, und habe viel erfahren. Ich habe ausserdem den besten Tee getrunken, den ich jemals getrunken habe, schwarz und zuckersüss und stark, und bin aussergewöhnlich lieben Menschen begegnet. Man kann von solch einer Begegnung nur profitieren! Unseren deutschen Luxus kennen sie nicht und wollen ihn vermutlich auch nicht, sie können sich das gar nicht vorstellen. Aber auf der Parkbank, auf der wir uns unterhalten haben, mir eine Decke rüberzureichen, damit es mir nicht zu kühl wird, war eine Selbstverständlichkeit. Heute nacht sind sie draussen, morgen früh um 7 Uhr kommen sie zurück, haben uns schon Fische versprochen! Ich habe auch eine kleine Überraschung für sie, nachdem ich gesehen habe, wie sie schlafen: Eine Gästin hat einen 1a-daunengefütterten, atmungsaktiven Schlafsack hier hinterlassen: Den sollen sie gerne haben für ein bisschen mehr Komfort! Und wenn es geht und ich darf, möchte ich gerne morgen ein Foto von ihnen machen.

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Autor: charismasegeln

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