Ich sachs doch immer und immer wieder…….

…wo ein Türchen zugeht, geht ein anderes auf!

Aber mal von vorne: Wir hatten einen schönen Urlaub von der ersten Sekunde bis zur letzten! Würden die lange Anreise über die Ex-jugoslawischen Länder mit dem Auto nicht unbedingt noch einmal unternehmen – nicht, weil zu stressig, sondern weil sie einfach unergiebig und kostenintensiv sind. Deshalb auch die spontane Entscheidung, von Patras aus mit der Fähre nach Venedig zurückzufahren. Nun sind jede Menge Devisen im Geldbeutel, mit denen man effektiv nichts anzufangen weiss. Die CHARISMA ist nach wie vor nicht verkauft, wir haben aber den Aufenthalt auf ihr sehr genossen, auch die Ruhe auf „unserer“ Insel Trizonia! Alte Freunde getroffen, gerührt über die Freude der Bewohner bei unserer Ankunft und während unseres Aufenthaltes, man wundert sich manchmal wirklich, welchen Eindruck man hinterlassen hat, um solch eine Freude hervorzurufen! Insgesamt alles sehr erfreulich, sehr entspannend. Nachdem sich offensichtlich trotz eines fairen Preises für unser Schiff momentan niemand interessiert, haben wir zumindest das Dinghi verkauft.

Nun zu den Neuigkeiten: Nachdem ich mir in meiner Überheblichkeit vor dem Urlaub erlaubt habe, meinen Zweitjob nachts um 0.30 Uhr fristlos zu kündigen (…) wegen absoluter Unstimmigkeiten mit der Besitzerin dieses Ladens, nie eine Akzeptanz ihrerseits mir gegenüber vorhanden war, obwohl ich bei der Kundschaft immer eine sehr gute Resonanz hatte, was sich auch im Trinkgeld ausdrückte, sie sogar meine Qualifikation anzweifelte, hatte ich diesen Schritt spontan getan und fühlte mich sofort und unmittelbar absolut wohl! So nach dem Motto: Nach mir die Sintflut! Hatte auch jegliche Konsequenzen aussen vor gelassen. Aber, wie gesagt: Wo ein Türchen zugeht, geht ein anderes auf! Peter, mein Mann, meinte, ich hätte ein so zufriedenes Grinsen im Gesicht gehabt, als ich in jener Nacht nach Hause kam, wie schon lange nicht mehr. Langer Rede, kurzer Sinn oder umgekehrt: In meinem Erstjob habe ich ab September ein halbes Jahr Fortbildung, darf mich dann nach diesem späten Karriereschub Betreuungsassistentin nennen, die Arbeitszeiten haben sich jetzt schon nach oben verändert, die Verträge werden neu gemacht, die Verantwortung wird grösser/mehr, GUT!,  das Jobformat ein anderes! Bekam heute einen Anruf einer Kollegin, die ich schon jahrzehntelang kenne, mit der ich oft und befriedigend zusammengearbeitet habe in der gehobenen Speisegastronomie, dass die Besitzer des Restaurants, in dem sie arbeitet, sehr daran interessiert sind, dass ich jederzeit gerne bei ihnen anfangen könne! Übrigens am selben Ort im – moderneren – Konkurrenzbetrieb! So passt doch jetzt wieder alles! Und ich kann heute noch sagen: Ich habe mich nie verbiegen lassen, für keinen Job der Welt. Auch etwas, was mir zum Vorwurf gemacht wurde, bevor ich den Zweitjob beendete: „Na, Sie haben ja ein gesundes Selbstbewusstsein“…. „Ja, habe ich, sonst wäre ich heute nicht da, wo ich bin…….. In diesem Sinne…Ach, P.S. wie üblich: Das Sockentier wurde hervorragend betreut von Nathalie aus dem Katzenbetreuungsverein, in dem wir Mitglied wurden aus eben diesem Grund: Wenn man im Urlaub ist, soll das Tier gut betreut werden. So, wie auch wir die Katzen der anderen betreuen. Seit dem Urlaub klebt sie an uns aus purer Angst, wir könnten wieder gehen…..

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Autor: charismasegeln

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